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Planetary Intimacies

Eine Referenz aus der Rubrik Kunst

Blaupause - Forensik des Verschwindens

Blaupause – Forensik des Verschwindens von Planetary Intimacies, unserem diesjährigen Artist in Factory, ist bis zum 5. Juli im Deutschen Museum zu sehen. 
Mit dieser Kunstinstallation übersetzt Planetary Intimacies den Rückgang der Gletscher in ein experimentelles Setup aus Licht, Schwingungen und schmelzender Materie. Ein Eisblock dient als visuelles Medium, das sein eigenes Verschwinden dokumentiert. Eine Tonaufnahme von knackendem Gletschereis wird in mechanische Impulse umgewandelt. Diese Schwingungen durchlaufen das geschmolzene Eis und beeinflussen die Beleuchtung auf dem Bildschirm. 

Unser Artist in Factory-Programm holt Künstler direkt in unsere Werkstätten. In Zusammenarbeit mit der AdBK Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg fördert dieses Programm die Entstehung von Werken an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, technischem Fachwissen und wissenschaftlicher Reflexion. Der Leitgedanke unseres Artist-in-Factory-Projekts ist es, Kunst und Wissenschaft zu verbinden, sie miteinander interagieren zu lassen. Diese Integration von Wissenschaft und Kunst soll der These Rechnung tragen, dass Wissenschaft auch eine ästhetische Dimension und Kunst auch eine kognitive Dimension hat. In den letzten Jahren haben wir immer wieder Projekte mit renommierten Künstlern wie André Heller, Jennifer Townley oder Anthony Howe entwickelt. Auch jungen, aufstrebenden Künstlern möchten wir die Möglichkeit bieten, ihr künstlerisches Potenzial voll auszuschöpfen und ihre Werke mit unserer Unterstützung zu realisieren.

planetary-intimacies.com